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Betroffene entwickelten Strategien

Meldung der Freiwilligenzentrale vom 26. Juni 2015

Rund zehn Seniorinnen und Senioren waren dem Aufruf gefolgt, um sich gemeinsam über mögliche Aktivitäten im Rentenalter auszutauschen. Vor gut zwei Wochen trafen sich die Pensionäre in den Räumen der Freiwilligenzentrale und berichteten über ihre persönlichen Erfahrungen nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben. Rund zwei Stunden lang entwickelten die Teilnehmer des offenen Treffs Strategien, um einer Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken. Gemeinsam entwickelte Projekte könnten so ein möglicher Ausweg aus der nachberuflichen Einsamkeit sein. Aber auch Ausflüge oder andere Freizeitaktivitäten wie Schach- und Boulespiele oder gemeinsame Computerkurse wären für Pensionäre eine gute Möglichkeit, neue soziale Kontakte aufzubauen.

Aufgrund des großen Erfolgs des ersten Treffens organisiert die Initiative am kommenden Montag (29.06.) eine zweite Zusammenkunft, bei der man die erarbeiteten Gemeinschaftsprojekte näher konkretisieren möchte. Auch neue Teilnehmer sind hierzu herzlich willkommen. Die Moderation werden wiederum Vertreter der Freiwilligenzentrale übernehmen, in deren Räumen an der Konrad-Adenauer-Straße 45 das Treffen auch wieder stattfinden wird. Mittelfristig – so das Ziel – sollen die Teilnehmer die Initiative in Eigenregie fortführen.

einsamkeit
Mit dem Verlust sozialer Kontakte durch die Pensionierung tritt nicht selten eine Vereinsamung ein